|
Arbeit - Gerechtigkeit -Solidarität |
|
das Politik- und Sozialforum Leipzig, hat - in den vergangenen Jahren - erheblich dazu beigetragen, Protest und Forderungen aller vom Sozialabbau Betroffenen Raum und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Es beteiligte sich am Widerstand gegen die weitere "Reformierung" von Arbeitsmarkt und sozialen Sicherungssystemen, einseitig zu Lasten der sozial Schwächeren und abhängig Beschäftigten. Es unterstützte die Proteste dagegen, dass vorhandene Arbeit weiter entwertet, bisher anerkannte sozialstaatliche Ordnungsprinzipien grundsätzlich zur Disposition gestellt, und - unter Vorgabe angeblicher, nicht mehr zu hinterfragender Globalisierungszwänge - alle lebensweltlichen Existenzbedingungen, einer ausschließlich betriebswirtschaftlich orientierten Kosten-Nutzen-Rechnung untergeordnet werden. Es forderte, dass die Debatte über einen Ausgleich zwischen den Generationen, den Beschäftigten und Arbeitslosen, Gewinnern und Verlierern des gesellschaftlichen Umbaus endlich so geführt wird, wie es dem Ernst der Situation angemessen ist, und eine gerechte Verteilung von Arbeit, materiellen Gütern und Lebenschancen erkennbar zum Ziel hat. Dabei konnte über einen längeren Zeitraum gesichert werden, dass das es auch in Leipzig "ein pluraler, breit gefächerter, nicht-konfessioneller, nicht-staatlicher und nicht-parteiischer Zusammenhang [ist], der auf dezentralisierte Art und Weise ... Gruppen und Bewegungen der Zivilgesellschaft ... verknüpft", und dadurch Plattform und Treffpunkt für reflektierendes Denken, demokratische Debatte von Ideen, Formulierung von Anträgen, freien Austausch von Erfahrungen und das Verbinden für wirkungsvolle Tätigkeit" schafft. Dieser Ansatz - basierend auf der "Charta der Prinzipien" des WSF - wird von uns nach wie vor als richtig und notwendig angesehen. Über eine Weiterführung in diesem Sinne wollen wir uns verständigen. |
|
Kontakt: Winfried Helbig, Telefon: 0175-1139255, e-mail:
|